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Die digitale Reise beginnt

Reisebericht zuNachhaltig Investieren

Hört man auf Warren Buffett von Berkshire Hathaway, dann solltest du dich beim Investieren niemals von deinen Gefühlen oder Überzeugungen leiten lassen, sondern dein Geld emotionslos in die Maschine der Fortune 500s und DAX-Unternehmen stecken und dort für lange Jahre liegen lassen. Aber Warren Buffett ist mega alt und emotionslos ist nicht mehr hip … Sorry Bro!

So ist zu beobachten, dass „socially responsible investing“ und „esg investing“ pro Woche 37000-mal gegoogelt werden. Das ist ein Interesse, welches es vor fünf Jahren noch nicht gab, und definitiv ein vorstellungswürdiger Trend. Das Thema brennt - quasi genauso wie unsere Erde.

Die Bewertung der ethisch-ökologischen Nachhaltigkeit eines Produkts oder Services entscheiden drei Kriterien, die ESGs. „E“ steht für Environmental, also wie umweltverträglich ist die Produktion. Das „S“ steht für Social, also die Auswirkungen der Investition auf Mensch und Gesellschaft, und das „G“ steht für Governance, beispielweise wie wenig korrupt die Regierung eines Landes ist, in dem investiert wird.

Ausschlaggebend für den Hype, so Blackrocks Deutschland-Chef Dirk Schmitz, ist die EU. Die geht politisch voran und macht ernst in Sachen Klimaabkommen. Nun muss die Industrie reagieren.

Und seit ca. 2015 tut sie das verstärkt. Nachhaltigkeit ist für Investoren genau ab jetzt attraktiv geworden. Kapitalströme in die nachhaltige Industrie erhöhen sich stetig. Auch Versicherer erkennen die Chance, durch die entsprechende Investitionen zukünftigen Risiken vorzubeugen. Die Weichen sind gestellt und die Protagonisten sensibilisiert. Also, wo und wie kannst auch du investieren?

Typischerweise investierst du dein Geld in ETFs und andere Fonds, die „nachhaltig“ gelabelt sind. Die großen Namen sind die Methusalem Umwelt Bank oder Aberdeen Standard Investment. Dazu kannst du den Index einer Nachhaltigkeits-Ratingagentur analysieren oder deinen Finanzberater konsultieren, der das Thema mittlerweile auf dem Schirm haben sollte. Du kannst aber auch in „traditionelle“ Branchen investieren, aber nur die Bereiche, die sich dem grünen Trend nicht entziehen. Also investiere beispielsweise in die Sparte eines Chemie-Unternehmens, welche sich auf den Abbau von Mikroplastik spezialisiert hat. Das nennt sich „Best in Class-Ansatz“ und kann eine Branche von innen heraus verändern.

Haste mal ne Mark? Ja? Dann steck sie in die Veränderung des lebens- und umweltfeindlichen Turbo-Kapitalismus und rette unseren Planeten.

Servus,

dein schlechtes Gewissen

Pink Floyed - Money

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