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TYPO3 vs. WordPress - Welches ist das bessere CMS?

Zu Beginn eines Webentwicklungs-Projektes stellen sich viele die Frage, welches Content-Management-System sie für ihr Projekt verwenden sollen. In diesem Zusammenhang fallen immer wieder zwei Namen: TYPO3 und WordPress.

In diesem Beitrag vergleichen wir die zwei Systeme, geben dir eine Übersicht der Vor- und Nachteile und klären auf, in welcher Situation welches System bevorzugt werden sollte.

1. Was sind Content-Management-Systeme?

CMS sind Inhaltsverwaltungssysteme, mit denen unterschiedliche Medienformen verwaltet werden können. Solche Systeme ermöglichen es Usern, den Internet-Auftritt aktuell zu halten. Egal ob der Inhalt aus Text- oder Medien-Dateien besteht, mit wenig Aufwand kann dieser immer wieder aktualisiert werden.

Welches CMS tatsächlich gewählt wird, sollte von den Anforderungen an den Internet-Auftritt abhängig sein. Dazu später mehr.

2. Welchen Vorteil habe ich mit einem CMS?

Die Präsenz im Internet entscheidet über den Erfolg. Der Nutzer muss schnell an alle für ihn notwendigen Informationen kommen. Die Wünsche der Zielgruppe können sich sehr schnell verändern und dementsprechend müssen die Inhalte regelmäßig angepasst werden.

Ein CMS ermöglicht es, ohne große Programmierkenntnisse, diese Änderungen vornehmen zu können.

3. Suchmaschinenoptimierung

Was die Suchmaschinenoptimierung betrifft unterscheiden sich die beiden CMS nicht wesentlich voneinander. Zu einem Teil sind die SEO-Optionen bereits im CMS selbst enthalten, sie können aber auch bei WordPress mittels PlugIns und bei Typo3 mittels Extensions ergänzt und erweitert werden. WordPress hat hier jedoch die Nase vorne: Es gibt deutlich mehr Plugins, die sich mit wenigen Klicks installieren lassen und wichtige SEO-Aufgaben erleichtern und ergänzen.

Bei WordPress lässt sich z.B. mit den (zum Teil kostenlosen) SEO-Plugins Yoast SEO oder Rank Math die suchmaschinenfreundliche Strukturierung der Website deutlich verbessern.

Keines der beiden CMS enthält von Grund auf wichtige Funktionen, die für eine moderne Website relevant sind. Sei es ein nutzerfreundliches Kontaktformular, das Teilen von Inhalten auf sozialen Netzwerken oder Erweiterungen zum Messen der SEO-Performance. Bei WordPress stehen mehrere Tausend Plugins zur Auswahl, viele davon sogar kostenfrei. Typo3 verfügt ebenfalls über wichtige Extensions. Diese lassen sich jedoch nur selten mit einem Klick installieren und es gibt deutlich weniger Auswahl.

4. Vergleich von TYPO3 und Wordpress

Beide Systeme gehören zu den am meisten verbreitete Open Source Systemen. Das TYPO3 CMS eignet sich perfekt für komplexe Webseiten mit anspruchsvollen Anforderungen sowie Sonderfunktionen und wird aus diesem Grund überwiegend in mittelständischen Unternehmen angewendet. TYPO3 bietet exklusiv einen Long-Term-Support (3 Jahre) an.

WordPress hingegen wird meistens für Blogs verwendet und nutzt ein Baukasten-System. Es ist daher besser für kleinere Websites und Einsteiger geeignet.

Neben der extremen Leistungsfähigkeit ist TYPO3 eines der sichersten Open Source CMS weltweit. In regelmäßigen Abständen wir der TYPO3-Core, sowie die TYPO3-Extensions durch verschiedene Sicherheitsteams überprüft.

Sicherheitslücken, die bei WordPress auftretenkönnen, sind allerdings oft nicht im CMS selbst zu finden. Sie werden mit den zusätzlichen Plugins gewissermaßen selbst ins System geholt. Diese kleinen Zusatzprogramme und Erweiterungen werden oft schnell geschrieben und unterliegen keinerlei Kontrollen. Dementsprechend wichtig sind regelmäßige Updates.

In Sachen Geschwindigkeit kann TYPO3 nicht das Wasser gereicht werden. Es ist eines der schnellsten Open Source CMS auf dem Markt und hoch performant.

Hier eine kleine Übersicht, welche Pros und Contras für die beiden CMS sprechen:

PRO:

  • Keine Programmierkenntnisse erforderlich
  • Große Auswahl an Plugins
  • Schnelle Plugin Installation
  • Geringe Kosten
  • Einfache Gestaltung von Content Hubs
  • Viele vorgefertigte Designs

CONTRA:

  • Benutzerverwaltung nicht so umfangreich wie bei TYPO3
  • Eigenverantwortung in Sachen Sicherheit und Backups
  • Größeres Risiko gehackt zu werden

PRO:

  • Größere Sicherheit
  • Besser für Webseiten mit hoher Datenauslastung und vielen Funktionen
  • Übersichtliche Darstellung im Backend
  • Individualisierungsgrad sehr hoch
  • Umfangreiche Rechteverwaltung

CONTRA:

  • Hohe Kosten für Updates und Extensions
  • Hohes Fachwissen für die Implementierung notwendig
  • Weniger Themes verfügbar

4. Fazit

Wer weitere Informationen zu den beiden Systemen oder eine individuelle Beratung benötigt, wird in unserem Leistungsbereich fündig oder kann gerne direkt einen Termin für eine unverbindliche Erstberatung buchen.